"Dörfer in Transylvanien"
8-Tage Reiturlaub
(7 Nächte, 5 Tage Reiten)
Siebenbürgen ist in Mittel-und Osteuropa Heimat von vielen ethnischen Gruppen. Hier haben sich die Rumäner mit den Magyaren, Sachsen, Schwaben, Secuien und Ruthenen gemischt.
Einer der schönsten Legenden über das sächsische Siebenbürgen, (Sieben Städte, Zitadellen) erzählt über die verlorenen Kinder von Hamelyn die ausgebrochen aus dem Höhlen-Gefängnis in Almasch (Deutschland von heute), in Siebenbürgen untergebracht worden sind.
Dies ist die romantische Erklärung für die Präsenz eines deutschsprachigen Volkes in diesem Teilen Rumäniens, blonde, blauäugige Menschen obwohl das Land mehr als 1000 km weit von Deutschland entfernt ist.
Das berühmte Gedicht beschreibt die Hamelyn Geschichte:
"In Transylvania there's a tribe
Of alien people who ascribe
The outlandish ways and dress
On which their neighbours lay such stress
To their fathers and mothers having risen
Out of some subterranean prison
Into which they had been trepanned
Long time ago, in a mighty band,
Out of Hamelin town in Brunswick land,
But how or why they don't understand’

Fakte ist dass die befestigte Städte und Dörfer Siebenbürgens im 12. Jahrhundert von Emigranten aus der Mosel-Region in Deutschland, die sich Sachsen nannten gebaut wurden. Sie wurden von der Handels-Privilegien, die ihnen die Ungarischen Herrscher angeboten haben angezogen, als Gegenleistung mussten sie die Berge und deren Pässe gegen tatarischen und türkischen Eindringlinge bewachen.
Sie schufen Siebenbürgen, die sieben Burgen-Städte und in den Dörfern bauten sie Wehrkirchen um sich zu schützen und zu verteidigen.
Unsere Reise lädt Sie ein, an den Ausläufern der Karpaten entlang zu reiten durch siebenbürgische Dörfern die vor Hunderte von Jahren die Pässe überwacht haben. (siehe Karte)
Tag 1: Ankunft, Begrüßungscocktail, kennenlernen der Gastgeber, Abendessen und Übernachtung.
Tag 2: Sich mit Ihrem Pferd vertraut machen, auf dem Reitplatz, rund um das Dorf Rahau reiten: 3 Stunden, ca.20 km.
Tag 3: Rahau - Deal - Carpinis - Poiana Sibiului, ca.. 4 Stunden, 25 km.
Nach dem Frühstück reiten wir in Richtung Cindrel Gebirge folgend den Landstraßen und Waldwegen, die durch Deal, Carpinis, die Wälder von Dumbrava, Pitigaia und Dealul Spet führen.
Angekommen in Poiana Sibiului, können wir die Kirche des Heiligen Erzengels Michael auf dem Hügel besichtigen, im Jahre 1766 aus Holz gebaut, heute ein historisches und architektonisches Denkmal. Bei Poiana können wir auch das Ethnographische Museum besichtigen das landwirtschaftliche und handwerkliche Werkzeuge, Webwaren, Symbole, Kleidung und Möbel typisch für das Leben der Hirten ausstellt.
Tag 4: Poiana Sibiului - Rod - Tilisca - Gales - Saliste-Vale - Sibiel, ca. 4 Stunden, 25 km. Highlight: Besuch des Museums für glasgemalte Ikonen.
Von Poiana Sibiului reiten wir in Richtung Rod, Tilisca, Gales, wo wir das Ethnographische Museum „Barbu Constantin“ besuchen. Das Museum hat ein Innenraum und mehrere Bauten im Garten mit einem Ausstellungsinventar von 1300 Stück.

Da werden wir, Werkzeuge und Geräte für Landwirtschaft, Schafzucht, Bienenzucht-, Obst-Sammlung finden und gleichzeitig Handwerker Utensilien: Töpfer, Hutmacher, Krempeln, Leder-Herstellung mit Illustrationen über die lokalen Gebräuche bewundern.
Im Garten werden wir ein typisches Haus aus Saliste mit spezifischer Innenarchitektur sowie einen Schafspelz aus dem 19. Jahrhundert sehen.
Wir werden durch Saliste und Vale durchreiten und in Sibiel ankommen wo wir das Museum für glasgemalte Ikonen besichtigen können. Im Jahr 1969 gegründet aus öffentlichen Spenden beherbergt das Museum eine wertvolle Sammlung von glasgemalten Ikonen aus verschiedenen Zentren in ganz Rumänien. Das Museum beherbergt auch Holzikonen, bäuerliche Keramik, Möbel, Heimtextilien und antike rumänisch Bücher.
Tag 5: Sibiel - Fantanele - Cabana Fantanele - Varful Guga Mare - Varful Captanu Mare - Poiana Sibiului, ca. 7 Stunden, 37 km.
Ab Sibiel reiten wir an Fantanele vorbei, in Richtung Fantanele Hütte. Von hier aus Richtung Westen, reiten wir über den „Tauben Kamm“, bis zur Spitze Guga Mare eine Spitze über 1200 Meter Höhe.
Weiter dem Berg-Kamm entlang werden wir „Capatanu Mare“ erreichen eine Spitze, auf 1220 Meter Höhe, wo wir auf dem Berggipfel steigen werden und anschließend über den „Schwarzen Bach“ vorbei an „Pietriceaua Spitze" wir in Poiana Sibiului ankommen, einem Dorf im Herzen der „Marginimea Sibiului“, ein Gebiet reich an pastoralen Traditionen.
Tag 6: Poiana Sibiului - Dobârca - Garbova - Reciu - Câlnic - Rahau, ca. 6 Stunden, 30 km. Highlight - Mittagessen Käse und Wein aus der Region in Garbova
Von Poiana Sibiului reiten wir durch Dobarca in Richtung Garbova. Hier erwartet uns ein echtes Gastronomie Fest wo wir traditionellen Käsesorten und Weine von Bauern aus der Region genießen können.
Nach dem Mittagessen reiten wir bis Calnic über Reciu, wo wir die Gelegenheit haben die Festung der Bauern zu besuchen. Der Aufbau der Anlage erfolgte im 13. Jahrhundert als Wohnsitz der Sächsischen Greaven Famillie bis zum Jahr 1430, als die letzten Nachfahren der Familie die Festung an dei Gemeinschaft der Bauern in Calnic verkauft haben. Von Calnic reiten wir zurück zum Club nach Rahau, rechtzeitig zum Abendessen.
Tag 7: Erholung pur im Country Club oder Tages-Ausflug nach Sibiu.
Tag 8: Frühstück und Abreise.








